Kevelaer - Malteser-Wallfahrt - Kardinal Woelki

20. Mai 2019 Malteser Köln

Am vergangenen Samstag sind die Malteser zum 35. Mal mit mehr als 1.000 älteren, kranken und behinderten Menschen sowie Helferinnen und Helfern aus dem ganzen Erzbistum Köln an den Niederrhein gepilgert zum Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ in den Marienwallfahrtsort Kevelaer. Die Wallfahrtsmesse in der päpstlichen Basilika feierte der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki mit der Pilgergemeinschaft. Die Malteser Diözesanwallfahrt ist die größte Wallfahrt aus dem ganzen Bistum nach Kevelaer.

Sorgen für ein paar Stunden hinter sich lassen

Rund 40 Reisebusse zum Teil mit Hebebühnen für Rollstuhlfahrer und weitere behindertengerechte Fahrzeuge machten sich aus zahlreichen Standorten im ganzen Erzbistum Köln mit den Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg. Die Malteser Ortsgruppen organisieren mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern jedes Jahr die Reise nach Kevelaer und zurück, begleiten den gesamten Tag und stimmen bereits unterwegs mit Liedern, Gebeten und Fürbitten auf die Wallfahrt ein. „Viele unserer überwiegend älteren, kranken und in ihrer Mobilität eingeschränkten Gäste kommen bereits seit Jahren mit uns nach Kevelaer. Ihren Glauben können die Pilgerinnen und Pilger bei unserer Wallfahrt in Gemeinschaft feiern und erleben. Hier treffen sie alte und auch neue Bekannte und haben die sonst eher seltene Möglichkeit ihre Sorgen für ein paar Stunden hinter sich zu lassen,“ betont Albrecht Prinz von Croÿ, Diözesan- und Wallfahrtsleiter der Malteser.

Gemeinsames Mittagessen bereichert den Tag

Nach der Wallfahrtsmesse wird der Wallfahrtstag zusätzlich bereichert durch das gemeinsame Mittagessen aus der Feldküche der Malteser und einem Programm bestehend aus Gebet und Kultur. Der Leitgedanke der Wallfahrtszeit 2019 lautet: „Herr, wohin sollen wir gehen?“.