Erzbistum Köln – Marienwallfahrtsort Bödingen– Prozession und Festhochamt

17. Mai 2019 Newsdesk

Das diesjährige Kompassionsfest in Hennef-Bödingen haben hunderte Gläubige am Freitag. 17. Mai, begangen. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat den Festgottesdienst zelebriert. Die traditionelle Prozession durch den Ort musste aufgrund des schlechten Wetters ausfallen. Mittelpunkt der Verehrung ist das Bödinger Gnadenbild aus dem Jahr 1350.

Die Predigt des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki im Wortlaut.

Das Fest des Mitleidens mit Maria wird seit 1423 gefeiert

Das Kompassionsfest wird nördlich der Alpen nur noch in Hennef-Bödingen am vierten Freitag nach Karfreitag gefeiert. Der Kölner Erzbischof Dietrich II. von Moers hatte das Fest 1423 eingeführt - seitdem wird es in Bödingen gefeiert.

Kompassion kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „Mitleiden“ oder „Mitempfinden“. Gemeint ist damit das Mitleiden Mariens mit ihrem Sohn. Das Gnadenbild in Bödingen, die Pietà, stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Das Kompassionsfest ist ein Highlight

Das Kompassionsfest in Bödingen ist einzigartig und für viele das wichtigste Fest des ganzen Jahres.

Hennef-Bödingen ist der älteste Marienwallfahrtsort vom Typ der Schmerzensmutter in Deutschland.

Interview mit Pfarrvikar Reinhard Friedrichs zum Kompassionsfest