Förderschultag

Förderschultag

Förderschultag

Der Förderschultag findet einmal jährlich statt und richtet sich an Religionslehrer und -lehrerinnen an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen.

 

 

11. Förderschultag am 25. März 2020 im Erzbischöflichen Priesterseminar Köln

„Wenn Worte meine Sprache wären“ – Erzählen im RU

Wer sie sind, entdecken Menschen dadurch, dass sie An-deren und sich selbst ihre Geschichten erzählen. Erzählen fasziniert den Menschen, jung und alt. 
Eine Geschichte – frei erzählt – bietet mehr als nüchtern-sachliche Informationen. Sie ist zugleich kreatives Han-deln, denn wer erzählt, beteiligt sich dadurch an jenen kulturellen Entwicklungen, durch die fortwährend neue Erzählinhalte und neue Erzählformen entstehen. Erzählungen helfen, das Leben zu ordnen, sich darin zu-rechtzufinden, es zu bewältigen. Als konstitutives Element christlichen Glaubens öffnen Erzählungen das Tor zu einer tieferen Schicht der Wirklichkeit, in dem sie von Erfahrun-gen der Berufung, der Erlösung, der Vergebung erzählen. Die Erfahrungen von Liebe und Tod, von Angst, Einsam-keit, Schuld und Erlösung brauchen die besondere Kraft der Erzählungen: Wer erzählt, muss nicht erklären. Und vor allem deshalb ist der christliche Glaube angewiesen auf den Reichtum erzählter Wahrheiten. Die narrative Struktur der Evangelien belegt dies eindrücklich, in dem sie Geschichten von Jesus als einem Menschen erzählt, der selbst Geschichten erzählt. An dieser Aufgabe beteili-gen sich bis heute viele Christinnen und Christen. Sie er-zählen in Selbstzeugnissen von jenem christlichen Glau-ben, der sich in der Liebe bewährt. Davon ausgehend gibt die Tagung Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des Erzählens, eröffnet Felder zur eigenen praktischen Erfahrung und gibt Impulse für die unterrichtspraktische Arbeit in der Schule.

Anmeldung und weitere Informationen

Flyer