St. Angela im Max Planck Institut

Wissenschaft erleben

Kommunikation mit den Wissenschaftlern

Sehen, Hören, Anfassen

018 jährt sich der Geburtstag von Max Planck zum 160. Mal

Versuche durchführen

Sehen, Hören, Anfassen – Wissenschaft erleben

St. Angela im Max Planck Institut für molekulare Physiologie in Dortmund

2018 jährt sich der Geburtstag von Max Planck zum 160. Mal, vor genau 100 Jahren erhielt er den Nobelpreis für Physik und vor 70 Jahren wurde die Max-Planck-Gesellschaft gegründet – aus diesen drei Gründen gab es am 14.9. an 32 Schauplätzen in ganz Deutschland den Max-Planck-Tag.

 

Der Leistungskurs Biologie der Q1 besuchte das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund. Hier forschen zahlreiche Preisträger und hier steht das modernste Elektronenmikroskop der Welt, deren Entwickler 2017 sogar den Chemie-Nobelpreis erhielten.

Schulleiter Krämer zeigt sich begeistert

In Dortmund wurde zusammen mit dem Großteil der über 80 Max-Planck-Institute die Forschung der Öffentlichkeit vorgestellt und ein bundesweites Wissenschaftsfestival gefeiert. Hier feierten 500 BesucherInnen und ca. 250 interessierte Oberstufen-SchülerInnen aus Dortmund, Hagen und  und dem Erzb. St. Angela Gymnasium aus Wipperfürth.

Schulleiter Krämer: „Unsere Schüler hatten die Gelegenheit Forschung hautnah zu erleben, und mit den Menschen hinter der Forschung über ihre Arbeit und noch mehr zu diskutieren. Von großer Relevanz für die Schülerinnen und Schüler waren die ispannenden Vorträge vor Ort.“

Forschen ist Neugier – Am 14. September haben wir in München und in über 30 weiteren Städten gemeinsam den Max-Planck-Tag gefeiert. Danke fürs Mitfeiern und Fragenstellen!

Virtual Reality Technik

Besonders beliebt waren Experimente mit flüssigem Stickstoff zur Veranschaulichung von physikalischen Experimenten und zur Herstellung von schmackhaften Joghurteis, so die Website des Instituts. Hier sei die   im Schulalltag eher wenig beliebte Chemie  plötzlich ganz spannend geworden, als sie genutzt werden musste, um einen Mordfall im Labor zu lösen. Ein weiteres Highlight für alles BesucherInnen sei  die Reise in die Zelle mit modernster Virtual Reality Technik.

 

Eine Frage der Wissenschaft oder der Religion?

Jeden Tag sorgen Billionen von Zellen im Körper dafür, dass wir sehen, denken, sprechen und uns bewegen können. Woher, so die Fragestellung des Max Planck Instituts wisse aber jede Zelle, was ihre Aufgabe sei?

Wie kann aus einer unvorstellbaren Vielzahl von nanometergroßen Molekülen ein Organismus entstehen, obwohl es keinen Bauplan gibt?

Eine Frage der Wissenschaft oder der Religion?

Die WissenschaftlerInnen des Max Planck Instituts versuchen hier tagtäglich Antworten zu finden. Bei Mitmach-Experimenten konnten die Besucher   Zellen mit Lasern beschießen, Proteine zum Leuchten bringen, Diamanten aus Hühnereiern herstellen oder das Wunder der Zellteilung live beobachten.

Ausblick

Schulleiter Krämer: „Zahlreiche Labore standen offen. Wir konnten in Kleingruppen mit den Wissenschaftlern kommunizieren und selbst auch Versuche durchführen. Wir erlebten die direkte Anwendung von dem, was wir bereits im Unterricht kennengelernt haben oder noch kennenlernen werden.

Und der Kontakt bleibt bestehen: wir freuen uns schon heute, dass im kommenden Jahr Prof. Alfred Wittinghofer – ein renommierter Krebsforscher vom MPI Dortmund – zu unserer Schule kommt. Dann haben wir das Thema „Genetik“ abgeschlossen und können hoffentlich fundiert mit ihm über seine Forschung diskutieren …