Papiermode

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Mode aus Papier
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Modenschau

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Schule - Mode - Schule

Sicher sind Modenevents mit Schülerinnen nicht mit  Mailand, New York, Paris noch London zu vergleichen. Dennoch sind gerade hier immer wieder modische Trends zu beobachten, die zur Selbst-und Stilfindung wie auch zur Identifikation der Schülerinnen beitragen. Weil das Neue keine Regeln kennt, aber von professionellen Augen schnell erkannt und nicht so schnell vergessen wird zeigten Schülerinnen modische Höhepunkte ihrer  selbstinszenierten Kleider. Sie haben mehrere Wochen in fieberhafter Arbeit den Kunstraum in ein Modeatelier verwandelt, in dem man den heftigen Herzschlag der Mode förmlich spüren konnte. Unter bedingtem Ausschluss der Tragbarkeit entstanden ausdrucksstarke teilweise skulpturale Visualisierungen von Idee und Vorstellung. Gleichzeitig traten die Schülerinnen  in einen Dialog mit anderen Gruppen und motivierten, kritisierten und unterstützten sich gegenseitig. Das Kleid aus Papier befremdete in seiner Neuheit und Unvertrautheit auf den ersten Blick, spornte aber gleichzeitig zu überbordender Ideenvielfalt an. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Mode erweckte Traumwelten zum Leben, bei der selbst kleinste Details durchdacht waren.

Mode - Mängelwesen - A. Gehlen

Das Schlagwort vom Menschen als dem „Mängelwesen“ hat eine außerordentliche Bekanntheit erlangt. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass Gehlen diesen Begriff nicht als Substanzbegriff versteht. Es scheint ja auch höchst fraglich, ob man ein dermaßen erfolgreiches Lebewesen wie den Menschen ausschließlich als „Mängelwesen“ bestimmen kann. Gehlen möchte mit diesem Begriff vielmehr folgendes erreichen: „Man setzt den Menschen fiktiv als Tier, um dann zu finden, dass er als solches höchst unvollkommen und sogar unmöglich ist.“

Gehlen möchte also die biologische Sonderstellung des Menschen deutlich machen, indem er zeigt, dass der Mensch als Tier nicht lebensfähig wäre. Um seine Existenz zu sichern, muss der Mensch daher eine Vielzahl von Kompensationsleistungen erbringen. Diese weist Gehlen in allen Facetten des menschlichen Lebens nach und fasst sie mit dem Begriff der „Entlastung“ zusammen. Der Begriff der „Handlung“ ist ebenfalls ein zentraler Strukturbegriff in Gehlens Werk. Mit der fundamentalen Bestimmung des Menschen als eines „handelnden Wesens“ möchte Gehlen zum einen jeden Leib-Seele oder Körper-Geist-Dualismus im Ansatz vermeiden, zum anderen möchte er damit deutlich machen, dass der Mensch sein Überleben nur durch selbsttätige Umgestaltung und aktive Veränderung der ihn umgebenen Natur sicherstellen kann. Das Resultat der menschlichen Tätigkeit ist der Sphäre der Kultur. Hier ist es die Mode.

Was Papier so alles kann..

Wenn es noch eines Beweises bedarf, was Papier so alles kann - die Schülerinnen haben diesen eindrucksvoll erbracht.
Ein Rock aus Weltkarten,Landkarten, Farbfächer oder Plakaten - der Fantasie der Achtklässerinnen war keine Grenze gesetzt. Außer der, dass alles handwerklich hohen Maßstäben gerecht werden muss. Das zumindest legte die "Modenschau"  unter der Leitung von Andrea Gruschka nahe, bei der 40 Schülerinnen ihre Kreationen zur Eröffnung des Tags des offenen Denkmals in Dormagen zeigten.

Was sie zeigten, könnte so manchen Modeschöpfer inspirieren und ist - aus Stoff gemacht - als neuer Trend auf dem Modemarkt denkbar. Die Tragbarkeit stand zwar nur mittelbar im Fokus, aber jedes Mädchen zeigte, dass es geht. Die Papierkleidung wurde fast ein halbes Jahr lang mit Zeichnung, Konzept und Realisation , zwei Stunden in der Woche erarbeitet.

Kleider machen Leute

Mode im weitesten Sinne nennt man eine zeitweise gültige und während dieser Zeit allgemein akzeptierte Anschauung von den  äußeren Kulturformen. Die Mode bestimmt zumeist ein Bild des Ideals von Schönheit in der jeweiligen Gesellschaft. Jede Epoche entwickelt eigene Maßstäbe von einem ästhetischen Ideal des menschlichen Körpers.

Kleidung betont oder unterdrückt bestimmte Partien des Körpers, um die Silhouette dem gültigen Ideal anzunähern: Sie korrigiert und stilisiert. Mode gibt die Möglichkeit nach außen jemand anderes zu sein als seine Herkunft es vorgibt.

Kleidungsstil und Mode haben die Eigenschaft einen raschen Wechsel zu vollziehen. Das heißt es besteht ständige Veränderung in Kleidungs- und Lebensstilen. Kleidung hat ebenfalls die Eigenschaft, den sozialen Stand einer Person zu signalisieren. Sie reflektiert soziale Hierarchien. Vor allem das Mittelalter kannte [..] Kleiderordnungen, die sich in komplizierten Regelungen über Farbe und Qualität der Stoffe verästelten. Im Mittelalter ist die Menge des Stoffes, seine Art (Seide, Baumwolle u.a.), die Länge der Schleppe eine Richtlinie für die gesellschaftliche Einordnung. Somit gibt die Kleidung verlässliche Auskunft über die Herkunft einer Person.

Schon der Titel der Novelle, als Sprichwort, beinhaltet dieses Thema, welches sich mit gesellschaftlichen Ständen und deren Kleiderordnung beschäftigt. Kann jemand aus seiner Herkunft heraustreten, wenn er sich mit der Kleidung eines anderen Standes bedeckt oder gehört mehr zu einem sozialen Aufstieg?

-gru-