Christentum - Stadt - Religion

Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule

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Die Stadt als Kontext der Verkündigung im Neuen Testament

10. Januar 2020 18:00 - 20:00

Referent/in:

Dr. Werner Kleine

Weitere Termine:

17. Januar 2020 18:00 - 20:00
24. Januar 2020 18:00 - 20:00
31. Januar 2020 18:00 - 21:00
Für Fragen, die im Rahmen der Einzelabende nicht beantwortet werden konnten, steht am letzten Abend von 20 bis 21 Uhr Zeit zur Verfügung.

Die Jesusbewegung nahm ihren Ausgang in den ländlich geprägten Gegenden Galiläas. Schon hier findet man freilich die Rede von der „Stadt auf dem Berg“ (vgl. Mt 5,14). Spätestens mit seinem Aufbruch nach Jerusalem rückt die Stadt ins Zentrum. Hier ereignen sich Kreuzestod und Auferstehung, hier nimmt die Urgemeinde ihren Sitz. Die Stadt selbst wird zum Kontext des sich ausbreitenden Glaubens an den vom Kreuzestod Auferstandenen. Mit Antiochien entsteht neben Jerusalem ein zweites frühchristliches Zentrum. Von hier aus wird Paulus sein Werk der Heidenmission starten; seine Missionsmethode ist ohne die Stadt als kommunikatives Zentrum der Antike gar nicht denkbar. Die Stadt an sich wird zum prägenden Element der frühchristlichen Verkündigung – als Umfeld, in dem sie sich ereignet, aber auch als Metapher für das Ziel der christlichen Hoffnung: das himmlische Jerusalem.
Der Kurs geht dieser vielschichtigen Bedeutung der Stadt im Neuen Testament nach.

  

   

Preis:

20,00 Euro

Veranstaltungsort:

Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule
Marzellenstraße 26
50668 Köln
Telefon: 0221 1642 7000
Anmeldung